
„Ich war 16 Jahre alt, habe gekämpft und habe getötet“
Wussten Sie, dass in Westeuropa noch immer eine Stadt durch Mauern und Zäune getrennt wird? In Belfast, der nordirischen Hauptstadt, erstrecken sich die „Peace Lines“ über 21 Kilometer, trennen protestantische und katholische Viertel. Trotz des Karfreitagsabkommens von 1998 schwelt der Konflikt zwischen den Konfessionen bis heute.

Liebeserklärung an den Stadtpark
Wir leben in einer dieser Städte, wo es wunderschöne Stadtparks gibt. Doch diese Orte sind nicht nur grüne Zonen in den Städten. Der Park im Allgemeinen ist für Regina Laudaga-Kleeberg ungefähr der schönste Beweis dafür, wie gut unsere Gesellschaft funktionieren kann.

Unsere Antwort auf Komplexität: Spiritualität
Wie gelingt es, zentrale Inhalte der Spiritualität des Jesuitenordens für Menschen in Führungspositionen fruchtbar zu machen, denen Religiosität fremd oder fremd geworden ist?

Ein Dank an die Alltagshelden der Menschenfreundlichkeit
In einer Welt, die oft von Hektik und Stress geprägt ist, gibt es sie dennoch: Die Menschen, die sich durch ihre tiefe Freundlichkeit und Geduld auszeichnen. Siegfried Grillmeyer ist es ein Herzensanliegen, ihnen einmal ein großes Dankeschön auszusprechen.

Tai Chi für Demokratie
Das Heinrich Pesch Haus in Ludwigshafen und die evangelische Akademie der Pfalz rufen dazu auf, sich im Blick auf die Europawahlen für die Demokratie in Bewegung zu setzen: Sich mental in Bewegung zu setzen, indem man mit Fremden und Freunden einfach Freude an der Bewegung hat. Dazu werden wir von einem Tai Chi Lehrer angeleitet.…

Mehr als kompliziert
Ignatius von Loyola begleitet Maria Herrmann schon eine ganze Weile. Immer wieder fällt ihr auf, wie zeitgemäß seine Themen sind und wie sie an heutige Fragen anknüpfen. Vor allem bei der Frage, wie wir mit der Komplexität unserer Zeit umgehen, gibt er eine spannende Antwort.

Heilige Moderne
Ein Bildband über markante Kirchenbauten der Nachkriegsmoderne? Man könnte meinen, ein solches Buchkonzept lockt heute niemanden mehr hinter dem Ofen hervor. Und doch war die erste Auflage von „Sacred Modernity“ innerhalb von drei Wochen vergriffen. Stefan Weigand hat sich von dem Buch in den Bann ziehen lassen – und erteilt so manchem heimeligen Wunsch an…

Die „Peanuts“ und die großen Fragen des Lebens
Wer kennt sie nicht, die „Peanuts“, eine der erfolgreichsten Comic-Serien der Welt? Doch können Comics mehr als nur kurzweilige Unterhaltung bieten? Thomas Steinforth geht dieser Frage nach.

»Die Gesellschaft droht zu zerreißen«
Das Heinrich Pesch Haus in Ludwigshafen feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Wer war eigentlich Heinrich Pesch? Warum ist seine Lehre heute noch aktuell? Und wie stellt sich eine Bildungseinrichtung den Herausforderungen der Zeit? Ein Interview.

»Ihr werdet mich nicht los!«
Es ist wirklich eine „verbeulte“ Kirche, wie Papst Franziskus sagt, mit der wir unterwegs sind. Aber diese Kirche sind nicht „die anderen“. Ich bin Teil davon, obwohl ich mich nicht erst seit gestern oft nicht daheim fühle oder dem Wunsch aktiv widerstehen muss, mich zu distanzieren. Aber sie wird mich nicht los, und ich sie…

Was sagt das Magnifikat über Maria?
Die Evangelien berichten über Maria auf unterschiedliche Weise, und das Magnifikat, der Lobgesang Marias, ist eines der biblischen Bilder, das Maria prägnant kennzeichnet. Allerdings hat Maria wohl kaum das Magnifikat gedichtet. Der Jesuit Klaus Vechtel wirft einen näheren Blick auf eines der bekanntesten Gebete der Menschheit.

»Es geht um jeden Menschen«
Jedes Jahr verlassen in Deutschland laut einer Studie des Bildungsforschers Klaus Klemm rund 50.000 junge Menschen die Schule ohne Berufsreifeabschluss. Keinen Abschluss zu haben bedeutet gleichzeitig eine ungewisse und oft schwierige berufliche und persönliche Zukunft. Hier will das Ludwigshafener Heinrich Pesch Haus gemeinsam mit der Stiftung Jugend.Hafen mit dem Projekt „LU can learn“ helfen.

Die richtigen Schritte gehen
Bei einer „Kontroverse am Aschermittwoch“, die im Vorfeld der Eröffnung der Misereor-Fastenaktion im Heinrich Pesch Haus in Ludwigshafen stattfand, wurde ansatzweise durchgespielt, wie wir in zwei Jahrzehnten im Jahr 2045 auf die gegenwärtige Zeit zurückblicken werden. Haben wir entschlossen die Weichen gestellt hin zu einer klimaneutralen Gesellschaft?

Alexej Nawalnys Schlusswort
Am 20. Februar 2021 sprach Alexej Nawalny vor dem Moskauer Stadtgericht ein Schlusswort, einen Monat, nachdem er nach Moskau zurückgekehrt und festgenommen worden war. Wer immer die arte-Dokumentation (Becoming Nawalny. Putins Staatsfeind Nr.1) gesehen hat, wird dieses Zeugnis lesen können als das, was es ist: Ein Licht, das in der Finsternis leuchtet, die sich über…

Visionen für die zukunftsfähige Stadt
Buntes Amt für Zukunft heißt ein Nürnberger Kunstprojekt, das sich für ein autofreies und liebenswertes Nürnberg einsetzt. Noch bis zum 28. Februar zeigt das Caritas-Pirckheimer-Haus Bilder dieser Vision. Susanne Kaiser hat mit dem Kopf von BAZN, Ulrich Schmitt, darüber gesprochen, wie Städte zukünftig aussehen könnten und wie der Wandel gelingen kann.

Die christliche Fastenzeit und die Moden des Fastens
»Dry January« oder der Trend des »Minimalismus«: Fasten und Verzicht sind Modephänomene geworden. Erlebt mit ihnen die christliche Fastenzeit einen neuen Boom? Nicht ganz, denn es gibt einen großen Unterschied. Frank Berzbach wirft darauf einen näheren Blick.

„Die Widersprüche sind die Hoffnung“
Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland gehören keiner Kirche mehr an. Die Austrittszahlen sowohl auf katholischer als auch auf evangelischer Seite sind so hoch wie nie. Wir leben in einem entkirchlichten Land, urteilt Justus Geilhufe. Er ist Pfarrer in Sachsen und hat ein Buch über die atheistische Gesellschaft und ihr Kirche verfasst. Hat…

Das interessiert mich die Bohne
Wo kommt eigentlich unser Kaffee her? Und wie wird er angebaut? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Misereor-Fastenaktion mit dem Schwerpunkt Kolumbien. Sandra Weiss berichtet über ein zukunftsweisendes Projekt nachhaltiger Landwirtschaft in Kolumbiens Kaffeeregion.

Auf Spurensuche im eigenen Leben
Mit der Sehnsucht beginnt alles. Sie ist für Wolfgang Öxler, Erzabt der Benediktinerabtei St. Ottilien, die Triebfeder innerer Lebendigkeit. In dem Buch: „Bleib deiner Sehnsucht auf der Spur. Schatzkarte für die Seele.“ geht es ihm darum, die „ver-deckten“, manchmal nur erahnten Möglichkeiten des Lebens zu „ent-decken“.

Nicht Untergang: Übergang!
Die fallenden Mitgliederzahlen und der Relevanzverlust der Kirche ist nicht nur eine Krise. Paul Zulehner ist skeptisch, ob es viel bringt, allein auf Zahlen zu schielen. Das führe Kirche nur weiter in die Benchmarkfalle.

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Wie ihn das Lesen und Arbeiten mit der Bibel nährt, stärkt und „auflädt”, verrät uns der Jesuit Georg Fischer. In seinem Beitrag führt er an Bibelstellen, die prägen und zu Haltepunkten geworden sind.

Innovation als Heilmittel für die Kirche?
Es gibt mittlerweile in fast allen deutschen Bistümern Fachstellen für pastorale Innovation. Sie treibt die Frage um: Wie schafft es Kirche, neue Ideen zu entwickeln? Björn Hirsch blickt dabei auf grundlegende Erkenntnisse.

Kein Fest für einfach Gestrickte
Wo ist er, der Frieden unter dem Weihnachtsbaum? Der Jesuit Tobias Zimmermann stellt diese Frage angesichts von gesellschaftlichen Spannungen – und findet im Weihnachtsgeschehen eine Antwort.


