Auf eine Kerze
Vergessen Sie Yoga-Retreats und Meditations-Apps. Für Siegfried Grillmeyer dauert die wirksamste spirituelle Praxis keine 30 Sekunden – und kostet nur eine Kerze.
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Mit 20 geliebt, mit 40 unlesbar, mit 50 wieder verschlungen: Matthias Rugel hat Ilse Aichingers frühen Holocaust-Roman jetzt wiedergelesen – und erzählt, warum ein Text aus Kinderperspektive genau dann zurückkehrt, wenn man bereit ist für seine Abgründe und seinen Trost.
Der Philosoph Plotin versucht konsequent zu ergründen, wer wir sind, wenn wir zeitlos sind. Gedanken von Matthias Rugel SJ.
Wir rüsten technologisch auf – und moralisch ab. Markus Gabriel erklärt in seinem Buch „Moralischer Fortschritt in dunklen Zeiten“, warum das kein Widerspruch, sondern unser größtes Problem ist. Eine Rezension von Jonas Pavelka.
Die Welt feiert die neue Verfilmung der «Odyssee». Aber war der antike Held ein US-amerikanischer Soldat? Oder wird er gar auf eine kleine Ausgabe von Batman reduziert? Frank Berzbach erhebt gegen Christopher Nolans Deutung des Mythos Einspruch.
Am 20. Mai 2026 wurde in Ulm ein Stolperstein verlegt. Für Hermann Deibler. Ein kleines Messingquadrat im Pflaster, kaum größer als eine Handfläche. Und doch: endlich!
Siegfried Grillmeyer beschreibt, wie die stille Zeit zwischen Nacht und Morgen unseren Blick auf uns selbst und die Welt verändert – jenseits von Achtsamkeits-Hype und Leistungsdruck.
Johanna Beck und Stefan Weigand nehmen uns in ihrem neuen Buch „Gottes erstaunliche Häuser“ mit zu kleinen, intimen Entdeckungsreisen der besonderen Art ein. Sie führen uns zu 33 sehr unterschiedlichen Gotteshäusern, die unsere inneren Sinne öffnen können. Eine Buchempfehlung nicht nur für eingefleischte Kirchgänger.
Knapp acht Prozent der jungen Menschen verlassen die Schule ohne Abschluss. In Ludwigshafen können sie ihn in einem Ehrenamtlichen-Projekt nachholen. In kleinen Gruppen, mit Geduld und Verständnis. Für manche ist das eine Lebenschance.
Es gibt Tiere, die uns durchschauen, bevor wir überhaupt ein Wort gesagt haben. Ein Pferd spürt jede Spannung in unserem Körper – den Atem, der stockt, die Hand, die zu fest zieht. Ein Hund trägt die Stimmungen einer Familie mit, als übersetze er sie für sein Familienrudel: Angst, Freude, Streit, Nähe. Johann Spermann sagt: Von dieser Wahrnehmung innerer Regungen können wir Menschen sehr viel lernen.