Meinung

  • Der fast vergessene Tod

    Der fast vergessene Tod

    Menschen sind gestorben. 80.000 Leben, die nicht mehr sind. Wenn wir nicht länger hilflos sein wollen, müssen wir uns als Gesellschaft der Begegnung mit dem Tod aussetzen. Nichts wird verhindern, dass jede und jeder von uns ihm persönlich begegnet. Es macht aber sicher einen Unterschied, wie gut wir darauf vorbereitet sind und mit welcher Klarheit wir hoffen dürfen.

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  • Was ist mehr wert: Bildung oder Leben?

    Was ist mehr wert: Bildung oder Leben?

    „Leben geht vor Bildung“ – mit dieser Begründung wird mit Blick auf Corona die sofortige Schließung von Kitas und Schulen gefordert. Klaus Mertes meint: Daraus spricht ein jämmerliches Verständnis von Leben und Bildung.

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  • Ein Schmierenstück?

    Ein Schmierenstück?

    Die Vorgänge um die Veröffentlichung der Missbrauchs im Erzbistum Köln folgen einer besonderen Dramaturgie. Kardinal Woelki gibt an, das Gutachten vor der Veröffentlichung nicht zu kennen – und doch handelt er, als ob er jedes Detail gewusst hätte. Dazu verlaufen auch die Presseresonanzen wie an der Strippe gezogen … Klaus Mertes fragt: Wem nützt die ganze Inszenierung der letzten Monate?

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  • Roms Glaubenshüter verursachen Ärgernis – wieder einmal!

    Roms Glaubenshüter verursachen Ärgernis – wieder einmal!

    Wer den Segen auf eine Amtshandlung reduziert und als Mittel einsetzt, um gegenüber Menschen eigene Interessen durchzusetzen, und seien sie noch so „heilig“ gemeint, der hat sich nicht nur weit von den Menschen, sondern auch weit von den eigenen Quellen entfernt. – Tobias Zimmermann über das Nein Roms, gleichgeschlechtliche Paare zu segnen.

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  • Einfach mal einander zuhören

    Einfach mal einander zuhören

    Wolfgang Thierse, ehemaliger Präsident des Deutschen Bundestages, Bürgerrechtler, Sozialdemokrat und Katholik, hat eine Debatte um Identitätspolitik und Cancel-Culture entfacht. „Normale Leute“, so Thierse, verstehen diese Debatten nicht mehr. Klaus Mertes befürchtet, dass sich dadurch soziale Spannungen vertiefen.

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  • Entlarvende Prioritäten

    Entlarvende Prioritäten

    Ausgefallene Stunden, halbherzige digitale Angebote, on-off-Unterricht. Was tun? Die Corona-Zeit ist vor allem für die Schüler*innen belastend. Tobias Zimmermann sagt: „Lasst uns das Schuljahr verlängern!“ Klar, da gibt es Einwände, aber sind die Kinder nun wichtig – oder nicht?

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  • Gravierende Gründe

    Gravierende Gründe

    Der Papst reist für vier Tage in den Irak. Die Risiken, die sogar vom Vatikan selbst nicht verharmlost werden, liegen auf der Hand: Der Papst gefährdet sich und gefährdet auch Andere. Er begibt sich selbst in Gefahr. Er lädt zum Gottesdienst ein. Die im Irak verbliebenen Christgläubigen begeben sich in Gefahr, wenn sie der Einladung folgen. Trotzdem ist die Reise notwendig.

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  • Mobbing und kein Datenschutz

    Mobbing und kein Datenschutz

    Nicht nur Burgen können gestürmt werden, auch Online-Unterrichtsstunden bekommen immer häufiger Besuch von Störern und Pöblern. Das ist aber nur ein Grund für Klaus Mertes, warum die Digitalisierung der Schulen nicht nur positive Seiten hat.

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  • Lasst uns anders fasten!

    Lasst uns anders fasten!

    In Corona-Zeiten ist alles anders. Warum nicht auch die Fastenzeit in diesem Jahr einfach mal anders gestalten – nicht „40 Tage ohne …“, sondern „40 Tage mit …“ leben.

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  • Braucht es in diesem Jahr eine Fastenzeit?

    Braucht es in diesem Jahr eine Fastenzeit?

    Ausgangsbeschränkungen, wenige Kontakte und ein Leben in Zurückhaltung: Wir erleben gerade alles andere als eine Zeit der Fülle. Und nun steht die Fastenzeit ins Haus, die immer den Anstrich von Verzicht mit sich bringt. Aber ganz ehrlich: Sollten wir in diesem Jahr vielleicht besser ganz auf die Fastenzeit verzichten? Clemens Kascholke hat dazu eine Meinung

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  • „Ich habe das Gefühl …“

    „Ich habe das Gefühl …“

    Klaus Mertes fragt nach, welche Diskussionskultur wir gerade erleben. Seine Meinung: Die Kraft, Position zu beziehen, geht immer mit dem Risiko einher, falsch zu liegen. Aber das kann kein Grund sein, keine Position zu beziehen.

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  • Jetzt sind Führungspersönlichkeiten gefragt, nicht Oberministranten Roms

    Jetzt sind Führungspersönlichkeiten gefragt, nicht Oberministranten Roms

    Der Dachstuhl in Kölns Dom brennt lichterloh. In dieser Situation braucht die Kirche, brauchen die Katholiken in der Bistumsleitung in Köln nicht Oberministranten, die auf römische Order warten, sondern Menschen, die bereit sind Führung und Verantwortung zu übernehmen. Tobias Zimmermann kommentiert die Krise im Erzbistum Köln und die Rolle von Kardinal Woelki.

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  • Im falschen Film?

    Im falschen Film?

    Die den GRÜNEN nahestehende Heinrich-Böll-Stiftung wirbt in einem Beitrag für die atomare Aufrüstung. Sind wir im falschen Film?

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  • Eiertanz bei der Kita-Betreuung

    Eiertanz bei der Kita-Betreuung

    Es ist ein Spagat, den Eltern im Lockdown zu bewältigen haben. Neben Homeoffice und Homeschooling sollen sie auch noch ihre Kita-Kinder zu Hause betreuen. Gleichzeitig bleiben die Kitas aber im „Regelbetrieb bei dringendem Bedarf“ offen. Die Entscheidung, was genau ein „dringender Bedarf“ ist, liegt bei den Eltern. Warum das für mich keine gute Lösung ist.

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  • Ihr zerreißt die Pflegekräfte!

    Ihr zerreißt die Pflegekräfte!

    Schlechte Bezahlung, geringe Wertschätzung, überlastete Schichtpläne … Pflegeberufe haben keinen leichten Stand. Jetzt erhöht auch noch die Politik den Druck. Zeit zum Widerspruch!

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  • Licht jenseits der klerikalen Abgründe

    Licht jenseits der klerikalen Abgründe

    Corona verändert auch unsere Gottesdienste. Mal führt das in kleriklare Abgründe, mal zu neuen Aufbrüchen. Einen solchen haben wir an Weihnachten geschenkt bekommen.

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  • Ich und die Überforderung

    Ich und die Überforderung

    Corona und die Folgen können einen schnell an die persönlichen Grenzen bringen. Das habe ich selbst erlebt. Doch es gibt Wege, mit der Überforderung umzugehen.

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  • Rüstet ab! Und fangt bei der Sprache an

    Rüstet ab! Und fangt bei der Sprache an

    Gegenseitige Empörungs- und Begeisterungsdiskurse schrauben sich gerade gegenseitig hoch. Dabei könnte der Jahresbeginn eine Gelegenheit sein, einen Vorsatz zu fassen. Welchen Beitrag kann ich leisten, um zu Versöhnung beizutragen? Ich schlage vor: Über Sprache und deren Sprecher nachdenken.

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  • Die Freude an einer Brotdose

    Die Freude an einer Brotdose

    Viele machen sich derzeit Sorgen, über die Pandemie, Ihre Gesundheit, ihren Arbeitsplatz. Wenn ich sehe, dass in vielen Familien das Geld so knapp ist, dass es noch nicht einmal für ein kleines Geschenk für die Kinder reicht, rückt das meine Probleme in ein ganz anderes Licht.

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  • Versöhnung ist ein steiniger Weg

    Wer politischen Erfolg haben will, muss spalten. Das ist Donald Trump zur Genüge gelungen. Joe Biden sprach nach seiner Wahl von Einigkeit und Versöhnung. Dazu braucht es eine Vision, mit der er sich aber Feinde machen wird.

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  • Positive Folgen von Corona?

    Corona hat auch positive Seiten. So geht es etwa mit der Digitalisierung voran – sagt Bill Gates. Das biete auch große Chancen für die Armutsbekämpfung. Hört sich gut an? Ja, aber da steckt noch mehr dahinter … und nicht nur Positives

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  • „Ich habe nicht Abstand gehalten“

    Ich habe nicht Abstand gehalten. Ich war am 10. Oktober auf einem „Schweigemarsch“ in Berlin dabei. Die vermutlich den „Querdenkern“ nahestehenden privaten Veranstalter hatten darum gebeten, Masken zu tragen, die Abstände einzuhalten und keine Fahnen oder andere Parolen auf Plakaten oder T-Shirts zu tragen. Hier schreibe ich, was die Medien daraus machten – und wie ich selbst den Marsch erlebte.

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  • Nicht Gott spielen

    Hat ein junger Mann, dessen Freundin ihn gerade verlassen hat, das Recht sich zu töten und dazu Beihilfe zu erwarten? Ja oder Nein? Eine ähnliche Frage stellte Ferdinand Schirachs Entscheidungsspiel »GOTT« und geriet damit auf die schiefe Ebene.

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  • Keine Zukunft der Kirche ohne Frauen

    Keine Zukunft der Kirche ohne Frauen

    Acht Jahre arbeite ich nun für die katholische Kirche. Die Frage „Wie kannst Du das mit deinem Gewissen vereinbaren?“, das Vorurteil „Du wirst doch da nicht gleichberechtigt behandelt?“ oder Aussagen wie „Das könnte ich nicht“ kommen nach wie vor vor. Doch es gibt gute Grunde, als Frau in der Kirche zu arbeiten.

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