Meinung

  • »2015 darf sich nicht wiederholen«

    »2015 darf sich nicht wiederholen«

    Tausende Flüchtende drängen sich an der belarussisch-polnischen Grenze. Es ist ein zynisches Spiel von Machthaber Lukaschenko mit dem Leiden von Menschen. Die EU verheddert sich unterdessen in Heuchelei und Zynismus.

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  • Gebt den Kindern Raum

    Gebt den Kindern Raum

    Viele Eltern fürchten, dass ihr Nachwuchs in der Pandemie zu wenig gelernt hat. Doch jetzt sind Klassenfahrten eigentlich wichtiger als Nachhilfe.

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  • Bärbel Bas dankt Joshua Kimmich

    Bärbel Bas dankt Joshua Kimmich

    FC-Bayern-Kicker Joshua Kimmich lässt sich nicht impfen. Genauer: „Noch nicht.“ Er habe „persönlich noch ein paar Bedenken, gerade, was fehlende Langzeitstudien angeht.“ Nun zerfleischen ihn die verschiedenen Lager – oder sehen ihn als Ikone. Warum das gut ist, schreibt Klaus Mertes.

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  • Das Wahlalter herabsetzen?

    Das Wahlalter herabsetzen?

    wählen eher entweder GRÜNE oder FDP. Für Klaus Mertes ist das ein Zeichen einer Politisierung und Polarisierung der jungen Generation. Und der Jesuit fragt: Ist es nicht Zeit, das Wahlalter zu senken?

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  • »Ein Zug, der in die falsche Richtung fährt«

    »Ein Zug, der in die falsche Richtung fährt«

    Klaus Mertes wirft einen Blick auf die Situation im Erzbistum Hamburg: Erzbischof Heße wollte zurücktreten, sein Rücktrittsgesuch wurde aber nicht angenommen. Ist das gut – oder läuft die Situation hier in die falsche Richtung?

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  • Welche Macht hat der Journalismus?

    Welche Macht hat der Journalismus?

    Wer urteilt eigentlich darüber, wer Ahnung hat und wer nicht? Und warum werden oft Vertreter extremer Minderheitsmeinungen in Talk-Shows eingeladen?

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  • Wie? Nur 106 Quadratmeter …

    Wie? Nur 106 Quadratmeter …

    Wie viele Quadratmeter braucht man zum Glücklichsein? Das fragt sich Jana Sand mit Blick auf die ständig steigenden Immobilienpreise.

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  • Hilfe für Afghanistan: Stopp oder jetzt erst recht?

    Hilfe für Afghanistan: Stopp oder jetzt erst recht?

    Was die Einstellung der Entwicklungshilfe für eines der ärmsten Länder der Welt bedeutet Afghanistan gehört zu den ärmsten Ländern der Welt und ist auf Geld aus dem Ausland angewiesen. Die Machtübernahme der Taliban wirft eine schwierige Frage auf: Dürfen wir die Entwicklungshilfe fortsetzen, wenn wir zu diesem Zweck mit den neuen Machthabern sprechen und verhandeln müssen und dabei Gefahr laufen, ihre Herrschaft zu stabilisieren? Fragen dieser Art tauchen in unterschiedlichen Lebensbereichen immer wieder auf – grundsätzlich formuliert: Welche nicht gewollten, schlechten Neben-Wirkungen dürfen und sollen wir in Kauf nehmen, um eine gute Handlung vollziehen zu können? In solchen Fällen sind ethische Differenzierung und Abwägung gefragt – und die ernüchternde Erkenntnis, dass es in der Regel keine einfachen, perfekten Lösungen gibt. Zwar heiligt der gute Zweck nicht jedes Mittel. Allerdings: Wer seine Hände stets rein und unschuldig halten möchte, wird mit diesen mitunter wenig Gutes bewirken können. Was wollen die Menschen in Afghanistan? Auch mit Blick auf die genannte Frage ist also Abwägung gefragt. Dazu müssen wir die Perspektive derjenigen einnehmen, um die es vor allem geht (oder doch gehen sollte), und aus dieser Perspektive heraus die Abwägung vornehmen. In diesem Fall müssen wir die Perspektive der notleidenden Menschen einnehmen: Stellen Sie sich vor, Sie leben in einem afghanischen Dorf und wissen nicht, wie es weitergeht, mit Ihnen selbst, mit ihrer Familie. Was würden Sie dann wollen, auch von uns, dem sogenannten „Westen“? Und welche legitimen Ansprüche erwachsen daraus – auch an uns? Wir können nur vermuten, was diese Menschen wollen. Gleichwohl dürfte sich folgendes ableiten lassen: Humanitäre Hilfe, in der es um die basalen Voraussetzungen des Lebens geht (Ernährung, Gesundheit), soll auf jeden Fall weitergehen und verstärkt werden – auch dann, wenn man dazu mit Menschen sprechen muss, mit denen man nichts zu tun haben möchte, etwa mit lokalen Taliban-Autoritäten, die z. B. einen Konvoi genehmigen müssen. Diese Hilfe ist buchstäblich not-wendig, denn die Not ist groß. Viele Millionen Menschen sind aufgrund extremer Dürrejahre (mit verursacht durch den Klimawandel), Krieg und Corona von Mangelernährung und Hunger bedroht. Hinzu kommen viele Menschen, die im Land vertrieben sind und alles verloren haben. Ohne Kompromisse geht es nicht Auch über die akute Nothilfe hinausgehende Projekte von zivilgesellschaftlichen Akteuren (z. B. Bildungsprojekte, Landwirtschaftsprojekte) sollten fortgeführt und finanziell unterstützt werden, sofern die Sicherheitslage es zulässt. Hier stellen sich schwierige Fragen: Welche Kompromisse mit Machthabern sind hinnehmbar, um die Projekte fortzuführen? Wenn etwa eine Weiterführung von Mädchenschulen unter Auflagen gestattet wird – welche Auflagen sind akzeptabel, auch wenn sie eine bittere Einschränkung bedeuten würden? Welche Kompromisse vertretbar sind, können letztlich nur diejenigen beantworten, die vor Ort mit den Menschen arbeiten und die Situation einschätzen können. Bis auf weiteres nicht sinnvoll (und de facto weitgehend eingestellt) ist eine Entwicklungszusammenarbeit von Staaten oder multilateralen Organisationen direkt mit dem „Staat“ Afghanistan bzw. mit seiner „Regierung“, etwa durch Finanzhilfen. Das würden vermutlich auch notleidende Menschen nicht befürworten. Ob es irgendwann eine tragfähige Kooperation und z. B. Hilfen mit verbindlichen Auflagen geben kann, von der die Menschen bedeutsamen Nutzen haben, ist noch nicht absehbar. Zum jetzigen Zeitpunkt wird man mit den Taliban allenfalls darüber sprechen können (aber auch müssen), das zivilgesellschaftliche Engagement zuzulassen. Verantwortung übernehmen Also: Wie wir in Afghanistan helfen, muss gut überlegt sein. Dass wir überhaupt helfen sollten, sollte jedoch unstrittig sein, und wird auch von den in Afghanistan engagierten kirchlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren gefordert. Wie immer man den Militäreinsatz und das politische Wirken des Westens der letzten 20 Jahre bewertet: Wir haben massiv interveniert und dadurch Verantwortung übernommen – die können wir nicht einfach ablegen. Das Zurücklassen vieler gefährdeter Ortskräfte durch einen schlecht geplanten Abzug war bereits ein Verrat – ein undifferenzierter Stopp von weiterer Hilfe wäre ein zweiter Verrat an denjenigen, die sich vor Ort weiter engagieren wollen und können, und an den notleidenden Menschen.

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  • Der dunkle Kult um die Keuschheitsgelübde

    Der dunkle Kult um die Keuschheitsgelübde

    Keuschheitsgelübde und vermeintliche „Reinheitsversprechen“ kommen immer mehr in kirchlichen Kontexten an die Tagesordnung. Sexualität wird dabei nicht nur tabuisiert, sondern auch sündhaft aufgeladen. Das darf nicht sein, schreibt Klaus Mertes – und fordert, dass Kirche zu einem angstfreien Umgang mit Sexualität findet.

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  • Die ausgestreckte Zunge

    Die ausgestreckte Zunge

    Ein Bild verfolgt uns gerade: Armin Laschet lacht und und witzelt, während Bundespräsident Steinmeier den Opfern der Flutkatastrophe in Erftstadt gedenkt. Politikern darf so etwas nicht passieren.

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  • Ist Impfen gleich Nächstenliebe?

    Ist Impfen gleich Nächstenliebe?

    Wenn es denn so einfach wäre: Einige Länder haben die Impfpflicht angekündigt – für alle oder für bestimmte Berufsgruppen. „In Deutschland wird es keine Impfpflicht geben“, sagt die Bundeskanzlerin. Trotzdem wird auch bei uns heftig diskutiert. Was ist die richtige Entscheidung?

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  • Der Vampir

    Der Vampir

    Die Plagiatsvorwürfe gegen Annalena Baerbock haben in den letzten Tagen die Presse beherrscht. Tobias Zimmermann SJ geht der Frage nach, warum Menschen zum Plagiatsjäger werden – und er hat eine klare Meinung, wie wir am besten mit ihnen umgehen sollten.

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  • Ein Freifahrtschein für das Ende der Moral in der Politik

    Ein Freifahrtschein für das Ende der Moral in der Politik

    Dürfen Joe Biden und Nancy Pelosy noch die Kommunion erhalten? Oder soll sie ihnen zukünftig verweigert werden, weil ihre Partei andere Auffassungen zu Abtreibungen hat als die katholische Kirche? Die Mehrheit der katholischen US-Bischöfe hat dazu eine klare Meinung.

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  • Klimaschutz – aber bitte fair und sozial!

    Klimaschutz – aber bitte fair und sozial!

    Erstmals wird Klimaschutz zu einem wichtigen Wahlkampfthema. Das ist gut so, denn wir brauchen eine offene Auseinandersetzung, wie die mit dem Klimaschutz verbundenen Lasten und Kosten gerecht verteilt werden können.

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  • Manchmal fehlen einem schlicht die Worte

    Manchmal fehlen einem schlicht die Worte

    Die Enthüllungen zum Missbrauch in der Kirche nehmen kein Ende. Systemische Faktoren begünstigen den Missbrauch – der sich nicht nur auf sexualisierte Gewalt beschränkt. Ein Beispiel.

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  • Wird der Falsche gehen?

    Wird der Falsche gehen?

    Kardinal Marx ist der Erste, der von sich aus als Leitungspersönlichkeit politische Verantwortung übernimmt. Das sagt viel, nicht nur über ihn. Für diesen Schritt gebührt ihm Respekt.

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  • Vergesst den Klimaschutz nicht!

    Vergesst den Klimaschutz nicht!

    Klimaschutz ist ein großes, ein wichtiges Thema, das in Corona-Zeiten eher unter dem Radar läuft. Nur gut, dass sich jetzt auch Gerichte damit befassen. Warum das zu einer Bewusstseinsänderung in der Gesellschaft führt.

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  • Steht die Geschlechtergerechtigkeit auf der Kippe?

    Steht die Geschlechtergerechtigkeit auf der Kippe?

    Seit über 30 Jahren engagiere ich mich für die Umsetzung von Geschlechtergerechtigkeit. So mühsam Diskussionen oft waren – einiges hat sich in den letzten Jahre verändert. Doch dann kam Corona und katapultierte uns um viele Jahre zurück.

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  • Wie wirkt sich die Pandemie in Indien aus?

    Wie wirkt sich die Pandemie in Indien aus?

    Zuerst die Gesundheit, dann die Wirtschaft – das ist die Schwerpunktsetzung bei uns, wenn wir über die Corona-Pandemie diskutieren. In Indien sieht das oft genau andersherum aus. Klaus Mertes SJ weiß, warum.

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  • Kein Grund zur Panik

    Kein Grund zur Panik

    Täglich stürmt eine Menge von Informationen auf uns ein. Vielen Schülern fällt es schwer, diese richtig einzusortieren und zwischen Meinung und Fakten zu unterscheiden. Das geht aus der aktuellsten Pisa-Studie hervor. Haben Ideologen und Populisten daher ein leichtes Spiel bei Jugendlichen?

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  • Wenn Ironie zu weit geht

    Wenn Ironie zu weit geht

    Die Debatten zu #allesdichtmachen waren lang und intensiv. Auch wenn ich gehofft hatte, dass mein Ärger über diese „Kunst“-Aktion irgendwann abflacht – ich habe festgestellt: Das tut es nicht.

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  • „Digital ist automatisch besser, oder?“

    „Digital ist automatisch besser, oder?“

    „Zoom-Fatigue“ – das ist einer meiner gegenwärtigen Lieblingsbegriffe. Zoom-Müdigkeit. Damit greifen gerade Magazine, Zeitungsartikel und Social-Media-Posts die Erschöpfung auf, die wir uns mit Videokonferenzen eingehandelt haben. Ich kann das gut nachvollziehen. Aber das Jammern hilft nicht. Vielmehr sollten wir uns von Enttäuschungen befreien, die erst zu dieser Müdigkeit führten.

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  • #allesdichtmachen – gibt es »richtige« und »falsche« Kritik?

    #allesdichtmachen – gibt es »richtige« und »falsche« Kritik?

    #allesdichtmachen – die Video-Aktion von mehr als 50 deutschen Schauspieler:innen hat für viel Aufruhr und Unruhe gesorgt – und schlägt noch immer hohe Wellen. Für Klaus Mertes ist das vor allem ein Zeichen für das Diskussionsklima in Deutschland.

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  • Schule als Zukunftsgarant

    Schule als Zukunftsgarant

    In der Corona-Krise sind Schulen als Brückenbauer gefordert. Die Pandemie kann so zur Chance für Schulen und damit auch für die Gesellschaft werden.

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