Sinn

  • „… du segnest mich denn.“

    „… du segnest mich denn.“

    Als freischaffende Schauspielerin ist Ute Wieckhorst wie so viele Künstler*innen von den Auswirkungen der Pandemie betroffen. Trotz allem – ihr ging es meist gut. Sie gibt hier sehr persönliche Einblicke in die vergangenen zwölf Monate – und verrät, was sie durch diese Zeit getragen hat.

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  • »Wir müssen den Finger in die Wunde legen!«

    »Wir müssen den Finger in die Wunde legen!«

    In der Pflege liegt vieles im Argen. Anspruch und Wirklichkeit klaffen oft auseinander. Wie können Pflegende diesen Widerspruch aushalten? Und was können sie tun, um ihren Arbeitsalltag zu verbessern? Dr. Karin Kersting, Professorin für Pflegewissenschaft, hat dazu geforscht und weiß: Pflegekräfte schützen sich mit Coolout. Doch das allein reicht nicht.

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  • Er weltet, indem er zeltet.

    Er weltet, indem er zeltet.

    Im Moment ist Krise, und manche Kirche wird abgerissen, verkleinert, umfunktioniert. Man könnte sagen: Manche Kirche muss dran glauben. Matthias Sellmann denkt über Kirchen nach. Und sagt: Kirchen sind nicht einfach große Hallen und nicht einfach leere Hallen. Es sind bewohnte Hallen. Es sind Zeltplätze.

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  • »Wir können nicht googeln, wie unser Sterben aussehen wird.«

    »Wir können nicht googeln, wie unser Sterben aussehen wird.«

    Kann Sterben gelingen? Was brauchen Sterbende – und die Menschen, die sie begleiten? Ein Interview mit Miriam Ohl vom Bildungswerk des Hospiz Elias in Ludwigshafen.

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  • Jenseits des Tunnels

    Jenseits des Tunnels

    Hauptsache bald vorbei? Die Coronazeit und die Fastenzeit sind mehr als nur bloße Wartezeiten. In der Fastenzeit geht es nicht nur darum, Ostern, das Kommende in den Blick zu nehmen. Sie sind vor allem auch eine Gelegenheit, das Hier und Jetzt anzuschauen und sich die Frage zu stellen, wie ich mit der Zeit, der mir geschenkt ist, umgehe. Gilt das auch für die Coronazeit?

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  • Impulse für ein erfülltes Leben (3)

    Impulse für ein erfülltes Leben (3)

    Drei Menschen, ihre persönlichen Einsichten und Lebenserfahrungen, dazu die Elemente der ignatianischen Lebensführung – das Ergebnis ist das Buch „Erfüllt leben – Ein ignatianisches Fitnessbuch“. Georg Kraus, Johann Spermann und Tobias Zimmermann machen sich hier mit kurzen Video-Impulse auf die Suche, was ein erfülltes Leben ausmacht und wie es gelingen kann. In Teil 3 erläutert Georg Kraus, was bei Diskussionen häufig schiefläuft – und wie man das ändern kann.

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  • Hier ist alles Gold, was glänzt

    Hier ist alles Gold, was glänzt

    Warum wird eine Ikone geschrieben und nicht gemalt? Das weiß Janina Zang, denn sie hat einen seltenen Beruf: Ikonenschreiberin. Seit 2008 führt sie die jahrhundertealte Kultur der Ikonographie in ihrem Atelier in Goldbach bei Aschaffenburg fort.

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  • Gott in allen Dingen suchen

    Gott in allen Dingen suchen

    Ein Blick ins Weltall ist eine grandiose Erfahrung – genauso grandios kann die Entdeckung von Gott in allen Dingen und in unserem Leben sein. Warum es lohnt, sich die Zeit zu nehmen und genauer hinzuschauen.

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  • Im Blaulicht der Einsamkeit

    Im Blaulicht der Einsamkeit

    »Im Blaulicht der Einsamkeit« – Frank Berzbach hat einen Text geschrieben, der unsere Zeit noch einmal anders reflektiert. Atmosphärisch und poetisch. Ein Lesetipp!

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  • Ein ignatianisches Fitnessbuch

    Ein ignatianisches Fitnessbuch

    Mehr als fünfhundert Jahre alte Aspekte, wie man ein erfülltes Leben führen kann? Das klingt nach alten Vorschlägen, die längst nichts mehr mit unserer Gegenwart zu tun haben. Könnte man meinen. Das Gegenteil zeigt ein neues Buch, das den ignatianischen Way of Life beschreibt.

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  • Für was sind Sie heute dankbar?

    Für was sind Sie heute dankbar?

    Dankbar sein in dieser tristen und auch fordernden Zeit? So ungewöhnlich das klingt, so hilfreich ist diese Gedanke auch. Denn dahinter steht eine alte Form der Spiritualität – und ein modernes Projekt.

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  • Sind wir nicht alle Flüchtlinge?

    Sind wir nicht alle Flüchtlinge?

    Markus Trescher baut Krippen, jedes Jahr eine neue. Eine aufwendiger als die andere. In diesem Jahr lässt der angehende Krippenbaumeister die Geburt Jesu inmitten einer zerbombten Stadt stattfinden. Krieg und Krippe – das passt doch nicht? Warum diese Kombination durchaus Sinn macht.

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  • Wenn Ohnmächtige die Welt gestalten

    Wenn Ohnmächtige die Welt gestalten

    Weihnachten fordert mehr von uns, als andachtsvoll die Krippe zu bestaunen. Das Fest erzählt von Macht und Ohnmacht. Und verteilt die Rollen neu. Das hat Konsequenzen für jeden Einzelnen von uns.

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  • Impulse für ein erfülltes Leben (2)

    Impulse für ein erfülltes Leben (2)

    Drei Menschen, ihre persönlichen Einsichten und Lebenserfahrungen, dazu die Elemente der ignatianischen Lebensführung – das Ergebnis ist das Buch „Erfüllt leben – Ein ignatianisches Fitnessbuch“. Georg Kraus, Johann Spermann und Tobias Zimmermann machen sich hier mit kurzen Video-Impulse auf die Suche, was ein erfülltes Leben ausmacht und wie es gelingen kann. In Teil 2 spricht Georg Kraus über ein erfülltes Leben in der Arbeitswelt.

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  • Anders-Orte der Krise

    Anders-Orte der Krise

    Wenn der Fokus in dieser Zeit nur auf Maskentragen oder Abstandsregeln, auf Reiseeinschränkungen oder abgesagte Weihnachtsmärkte fällt, wäre das zu wenig. Die aktuelle Zeit lehrt uns vielmehr, dass es neue Weisen gibt, dieses Leben hier zu bestreiten.

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  • »Habe ich zu viel geküsst, gelacht, geatmet?«

    »Habe ich zu viel geküsst, gelacht, geatmet?«

    Das Warten auf das eigene Corona-Testergebnis macht wahnsinnig: 70 Stunden kann das dauern, sagt mein Hausarzt. Ein irrer Zeitraum, in dem genügend Zeit bleibt, nachzudenken: War ich zu unvorsichtig? Hab ich schon jemanden angesteckt? Wer sich testen lässt, muss warten – und bleibt mit dem eigenen Makel, vielleicht nicht makellos zu sein, allein.

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  • Wir wollen mit Euch an eine bessere Welt glauben!

    Wir wollen mit Euch an eine bessere Welt glauben!

    »Wir möchten Euch zudem zurufen, dass wir mit dabei sind, wir möchten mit Euch an einem Strang ziehen, Menschen zum Denken und Fühlen anregen, deren Sinn-Organ stärken.« Was für ein schöner Glückwunsch zum Start von Sinn und Gesellschaft!

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  • »Man kann die Bedeutung von Arbeit gar nicht überschätzen«

    »Man kann die Bedeutung von Arbeit gar nicht überschätzen«

    Welcher Rolle spielt Arbeit? Ein Interview mit Frank Berzbach Wenn sich Arbeit immer mehr im Homeoffice abspielt, wenn Teamarbeit ganz neu buchstabiert wird und wenn Privates und Berufliches immer mehr zusammenkommen, ist es an der Zeit zu fragen: Welche Rolle spielt Arbeit eigentlich im Leben? Und zwar für den Einzelnen und die Einzelnen – und für die Gesellschaft. Frank Berzbach unterrichtet Philosophie und Literaturpädagogik an der Technischen Hochschule Köln und beobachtet seit langem, wie sich Arbeit und deren Bedeutung verändern. Wenn wir schon über Arbeit sprechen – an was arbeiten Sie gerade? Ich habe gerade einen Vertrag für ein neues Sachbuch unterschrieben; es wird ein Buch über die Kunst zu lesen, über Buchmenschen und Lebenskunst. Es ist gut, wieder ein klar umrissenes Projekt zu haben, innerhalb eines Rahmens kann ich mich gut bewegen. Aber es ist auch so gestrickt, dass viele Jahre Vorarbeiten, eigentlich mein ganzes Leseleben dort einfließen. Wie haben Sie die letzten Monate erlebt? Gab es Herausforderungen, mit denen Sie nicht gerechnet haben? Jetzt im zweiten Lockdown wird es etwas herausfordernder, finde ich. Aber das ist Klagen auf hohem Niveau, hier haben Menschen eine Krankenversicherung. Ich wurde im Frühjahr viel befragt zum Thema Homeoffice, habe viel geschrieben und bin sehr viel durch die Stadt gewandert. Ich war ständig damit beschäftigt, die Situation mit Abstand zu sehen. Mit den Studierenden habe ich mir die Weltliteratur zum Thema Pandemien angeschaut, Albert Camus, Stephen King. Mich hat die Arbeit an dem Thema, das alle beschäftigt, von Melancholie abgehalten. Ein Blick in die Historie zeigt, dass viele Länder, vor allem die von Frauen regierten, enorm gut mit der Lage umgegangen sind. Es läuft in den Ländern, in denen die Populisten an der Macht sind, am schlechtesten. Ende Februar erschien mein erster Roman und dann der Lockdown, das war niederschmetternd. Ich habe bemerkt, dass öffentliche Veranstaltungen, Lesungen und so weiter doch ein wichtiger Teil der künstlerischen Arbeit sind. Man arbeitet lange allein und im Stillen und dann freut man sich, öffentlich darüber zu sprechen. Als das wegfiel, war nicht nur Sonnenschein in mir. Erstaunt war ich, dass virtuelle Formate nun so wichtig werden. Zeitweise hat man den Eindruck als Autor, das Arbeitsleben findet zwischen Textverarbeitung und Instagram-Auftritten statt. Ist Arbeit überhaupt etwas Wichtiges im Leben? Welche Rolle hat sie eigentlich für den Einzelnen? Der Alltag ruht auf wenigen Säulen: Arbeit, Liebe, Familie, Gesundheit – sobald eine davon wankt, erhöht sich der Druck auf alle. Wir verbringen mit der Arbeit sehr viel Zeit, in der Regel den ganzen Tag. Sie integriert in die Gesellschaft, bestimmt große Teile unseres Selbstbildes. Wenn man jemanden fragt, »Was machst du so?«, dann spricht man über seinen Beruf. Ich glaube, man kann die Bedeutung von Arbeit gar nicht überschätzen. Daher mache ich mir in meinen Büchern dazu immer so viele Gedanken. Sogar in meinem Roman, der eine Liebesgeschichte erzählt, ist das Thema Arbeit immer präsent – in der brüchigen Arbeitsbiografie des Protagonisten. Durch Arbeit formen wir die Welt, wir treten mit ihr in eine Wertegemeinschaft ein. Sie ist unser mächtigstes Instrument, die Selbstwirksamkeit zu spüren. Wenn ich mit Menschen gut zusammenarbeiten kann, hat das quasi freundschaftliche Auswirkungen – und zugleich komme ich mit Freunden auch ins gemeinsames Arbeiten. Es geht gar nicht darum, mehr oder weniger zu arbeiten, sondern heilsamer. Zumindest in den kreativen Bereichen, also für die Privilegierten. Gibt es etwas, das Sie beim Thema Arbeit mit Skepsis beobachten? Die Welt ist noch immer von Sklavenarbeit gekennzeichnet, das übersehen wir gern. Die Kleidung, die wir tragen, die Schokolade, die wir essen — in fast allen Bereichen beruht unser Wohlstand auf unsichtbarer Ausbeutung. Und Rassismus ist in dieser Frage strukturell verankert. Deutschland würde ohne die mies bezahlten »niederen« Arbeitsverhältnisse gar nicht funktionieren; im untersten Segment lassen wir Menschen mit Migrationshintergrund die Pflegearbeit, Reinigungsarbeit und pure Schufterei machen. In der Welt migrantischer Arbeit vor allem in einfachen Jobs gibt es oft weder Tarife, keinen geregelten Urlaub, es gibt endlose Arbeit, überlange Öffnungszeiten, die ganze Familie wird eingespannt. Und ohne Studierende in Aushilfsjobs würde die Gastronomie zusammenbrechen. Putzkräfte, Erntehelfer, Bauunternehmen, Fleischindustrie, viele Servicebereiche, Nagelstudios, Kioske … zum Teil rechtsfreie Räume, traurige harte Arbeitsrealitäten. Wir sprechen viel über die gediegenen Arbeitsbereiche, die gut aussehen, mit gebildeten, attraktiven Menschen an ihren MacBooks. Wenn sie ihre Büros verlassen, kommen die anderen und halten alles sauber. Die oberen 20 Prozent verdienen pervers viel und die unteren pervers wenig. Das finde ich ein Armutszeugnis für eine so reiche Gesellschaft, die sich auf christlich-abendländische Werte viel einbildet. Es gibt Auffassungen, dass man Arbeit und Privatleben trennen sollte. Eine gute Idee? Wenn Arbeit nur Schufterei ist, muss man ihre Zeit minimieren, wartet aufs Wochenende und den Urlaub. Diese Arbeit gehört nicht zum Leben, sie verhindert es. Wer auch nach dem Lottogewinn seine Tätigkeit weiter ausüben würde, der muss Arbeit und Leben nicht trennen. Wenn Arbeit schöpferisch ist, kann sie das Leben bestimmen und die Idee der Work-Life-Balance ist dann grundsätzlich falsch. Sinngebende Arbeit ist ein Glück. Man muss auf die Arbeitsform achten, damit man nicht durch das Übermaß krank wird. Ich bin Hochschullehrer und Autor, ein Fulltimejob: 24 Stunden. Alles, was ich lese, jedes Wissen, dem ich begegne, jeder Museumsbesuch, Gang in den Plattenladen oder Buchladen, eigentlich alles, was ich tue, ist Vorbereitung und Übung für diese Arbeit. Und zugleich meine Leidenschaft. Ich schreibe dann über das, was ich sowieso tue. Leben hat verschiedene Bereiche, aber es ist immer Leben. Nie Leben oder Arbeit. Vielen sehen das Homeoffice als Fluch, andere als Segen. Welche Herausforderungen nehmen Sie besonders wahr? Zwei bis drei Tage im Homeoffice sind produktiv und für viele von Vorteil. Zudem ändern sich die Strukturen der Büros, zwischen »shared desk« und anderen Bälleparadiesen. Die Unternehmen selbst sehen dann aus wie etwas unterkühlte Cafés, sie wollen instagramable sein, fragen aber die eigenen Angestellten selten, wie die gern arbeiten möchten. Das fällt dann oft auseinander. Die Entscheider in ihren eigenen Büros erfinden für andere offene Areale, die viele Nachteile haben, zumindest aus arbeitspsychologischer Sicht. Würde man partizipativ agieren, die Büros sähen anders aus. In diesen offenen Großraumbüros (die … Read more

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  • »Technik ist zu wenig«

    »Technik ist zu wenig«

    Warum die Vermittlung von digitalen Kompetenzen in der Schule nicht ausreicht: Viel wird über die Ausstattung von Schulen mit digitalen Medien wie Tablets gesprochen. Vergessen dabei wird oftmals, dass dazu die Lehrkräfte auch fortgebildet werden müssen und dass es aber auch bei digitaler Bildung um Sinn- und Wertefragen geht.

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