Regina Laudage-Kleeberg

Regina Laudage-Kleeberg

Sie liebt das Anders Sein und das Anders Werden von Menschen, Systemen und Organisationen. Das Anders Sein hat sie geprägt: als Rheinländerin in Franken, als Deutsche in Istanbul. Sie ist das vierte von sechs Geschwistern und hat selbst zwei Söhne. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Münster, arbeitet mit Begeisterung im Change Management und schreibt für ihr Leben gern, u.a. gerade ein Buch über das Gefühl, katholisch irgendwie obdachlos zu sein.

Alle Beiträge von Regina Laudage-Kleeberg

28.04.2022 Versöhnung
Laudage-Kleeberg Reisen Fasten

Augen und Seele lüften

Warum das Reisen in Zeiten von Krieg und Corona heilsam sein kann, hat Regina Laudage-Kleeberg erlebt. Ein ganz persönlicher Artikel über das Unterwegssein – einer der ungewöhnlicheren Dinge in dieser Zeit.

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13.12.2021 Versöhnung
Weihnachten Predigt Heiligabend

Stille Nacht?

Wovon sollten Weihnachtspredigten handeln, wenn sich die Kirche in einem desolaten Zustand befindet? Welche Worte sind die Richtigen, wenn Missbrauch eines der ersten Stichworte ist, das Menschen bei „der katholischen Kirche“ in den Sinn kommt? Ist von der Hoffnung predigen überhaupt lauter?

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06.10.2021 Versöhnung
kirchenaustritt Laudage-Kleeberg

Bleiben, wenn’s am schlimmsten ist?

Man soll gehen, wenn’s am schönsten ist, sagt das Sprichwort. Und alle wissen, das fühlt sich falsch, fast paradox, an: Von einer Party wegzugehen, wenn die Stimmung auf dem Höhepunkt ist; eine Beziehung zu beenden, in der man sich wohlfühlt; aus dem Urlaub aufbrechen, wenn die Erholung endlich eingesetzt hat. Viel häufiger geht man doch, wenn’s nicht mehr anders geht – also wenn es am schlimmsten ist. Genauso tun es gerade deutschlandweit Hunderttausende, sie treten aus der Kirche aus, weil es scheinbar nicht mehr schlimmer werden kann. Ein Essay von Regina Laudage-Kleeberg

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06.09.2021 Versöhnung

»Sie dürfen fragen, was Sie bewegt«

Regina Laudage-Kleeberg hat das Projekt Kirchenkrise.de ins Leben gerufen. Es sammelt einfach Fragen, und zwar an die Kirche. Was sich zunächst ganz harmlos anhört, offenbart in drastischer Deutlichkeit die Unzufriedenheit in der Kirche. Und das Projekt zeigt, welchen Rollenwandel die Kirche machen muss, um überhaupt noch eine Rolle zu spielen.

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07.04.2021 Versöhnung
Exerzititen Regina Laudage-Kleeberg

Gott hören

Exerzitien sind oft stille, spirituelle Tage. Dass sie aber auch Lebenslust und Alkohol beinhalten können, ist ungewöhnlich. Vor allem nicht in der Fastenzeit. Aber was ist schon gewöhnlich in dieser Zeit? Regina Laudage-Kleeberg schreibt über ihre Exerzititen, ihr Aufatmen inmitten von Pandemie und Kirchenpolitik.

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05.02.2021 Versöhnung
Kirchenaustritt Regina Laudage-Kleeberg

Warum gehe ich nicht?

70 Prozent mehr Kirchenaustritte verzeichnet das Amtsgericht Köln aktuell. Sogar in der Wolle gefärbte Katholiken treten aus, heißt es auf Facebook. Schlagzeilen wie diese werden in meinem Umfeld reihenweise geteilt – oft ohne eigenen Kommentar. Und ich frage mich: Warum teilen katholische Menschen das? Aus Spott? Aus Solidarität? Aus…?

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18.12.2020 Versöhnung
Weihnachten Treppenhaus Gottesdienst

Weihnachten im Treppenhaus

Nur an Weihnachten sind die Kirchen in der Regel richtig voll. Doch unter Coronabedingungen wird auch das anders sein. Die einen buchen sich einen der wenigen Plätze in der Kirche, die anderen verzichten einfach ganz auf den Gottesdienst. Der Weg von Regina Laudage-Kleeberg führt ins heimische Treppenhaus.

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19.11.2020 Sinn
Corona Alltag

»Habe ich zu viel geküsst, gelacht, geatmet?«

Das Warten auf das eigene Corona-Testergebnis macht wahnsinnig: 70 Stunden kann das dauern, sagt mein Hausarzt. Ein irrer Zeitraum, in dem genügend Zeit bleibt, nachzudenken: War ich zu unvorsichtig? Hab ich schon jemanden angesteckt?
Wer sich testen lässt, muss warten – und bleibt mit dem eigenen Makel, vielleicht nicht makellos zu sein, allein.

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Sie liebt das Anders Sein und das Anders Werden von Menschen, Systemen und Organisationen. Das Anders Sein hat sie geprägt: als Rheinländerin in Franken, als Deutsche in Istanbul. Sie ist das vierte von sechs Geschwistern und hat selbst zwei Söhne. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Münster, arbeitet mit Begeisterung im Change Management und schreibt für ihr Leben gern, u.a. gerade ein Buch über das Gefühl, katholisch irgendwie obdachlos zu sein.