Clemens Kascholke Jesuit

Gottes Spielgefährten werden

Für Clemens Kascholke ist die Liturgie ein heiliges Spiel, in dem die Menschen zu Gottes Spielgefährten werden. Wie er selbst sich dabei als Zelebrant erlebt und was ihn hilft, selbst auch mitfeiern zu können, erzählt er in diesem Beitrag.

Tamar Noort

»Die Ewigkeit ist ein guter Ort«

Die Filmemacherin Tamar Noort, Tochter eines niederländischen Theologieprofessors, hat einen viel gelobten ersten Roman verfasst. Uwe Birnstein traf die Autorin in ihrem Haus in einem Dorf im Wendland.

Julia Enxing

»Und Gott sah, dass es schlecht war«

Die Klimakrise ist nicht mehr zu leugnen. Doch wie steht es um die Verantwortung von Christ*innen, sich für den Erhalt er Umwelt einzusetzen? Es scheint so, dass dem Schöpfungsgedanken kaum Bedeutung beigemessen wird. Dabei steht und fällt damit das christliche Menschenbild. Ein Plädoyer von Julia Enxing

Jonglieren Himmel

Spielt Gott?

Die Bibel überliefert einige Erzählungen, die uns Gott als Spieler vermitteln. Der Jesuit und Alttestamentler Georg Fischer führt an markante Stellen und zeigt, wo Gott überhaupt keinen Spaß versteht.

Weihnachten Tiefpunkt und Zenit

Tiefpunkt und Zenit

Weihnachten ist geprägt vom Lichtmetaphern und Lichtblicken. Gotthard Fuchs zeigt aber: Es ist ein Fest, das ohne den Bezug auf die Dunkelheit nicht auskommt – und erst so an Tiefe und Bedeutung gewinnt.

Weihnachten Ulrike Gentner

Gott vertraut sich uns Menschen an

Gott wird Mensch. Das ist die Quintessenz des Geschehens, dass sich vor gut zweitausend Jahren in Bethlehem ereignet hat. Was ist die Botschaft davon? Was bedeutet das für uns heute – in diesem Jahr, das von Krieg und Unsicherheit, aber auch von Zusammenhalt und Aufbrüchen geprägt war?

Jahresrückblick Schreibmaschine

Geschenkt!

Die wirklich großen Dinge kann man nicht selbst machen oder selbst herbeiführen – sie können nur geschenkt werden: Diesen Gedanken kennt die Theologie unter dem Begriff „Gnade“. Wir von der Sinn-und-Gesellschaft-Redaktion haben uns in diesem Jahr genau das gefragt: Wo habe ich etwas geschenkt bekommen, mit dem wir gar nicht gerechnet habe. Im Großen und im Kleinen ist so dieser Jahresrückblick entstanden.

Imagine Song John Lennon

Imagine

Ein Song, der von der Vision einer Gesellschaft frei von Religion, Nationalismus und Besitz erzählt. Das klingt erst einmal kompliziert. Doch überall dort, wo »Imagine« gespielt wird, berührt der Song die Menschen sofort. John Lennon veröffentlicht ihn 1971 auf dem gleichnamigen Album und fünfzig Jahre später hat das Lied nicht an Faszination verloren. Uwe Birnstein geht der Entstehung von »Imagine« auf den Grund.

von Welser Gewalt

Bittere Fakten

Häusliche Gewalt nimmt dramatisch zu. 161 000 Frauen und Mädchen erlebten zu Hause im Jahr 2021 Gewalt. Vom Partner, vom Ehemann, oder manchmal auch von einem erwachsenen Sohn. Das jedenfalls verzeichneten die Innenministerien und Kriminalämter der Bundesländer in ihrer Statistik. Eine Steigerung von 13 Prozent in der Relation zum Jahre 2020.

Steven Uhly

»Ja, ich glaube an Erlösung«

Der neue Roman von Steven Uhly ist ein Kammerspiel im wortwörtlichen Sinne: Es spielt in einem Beichtstuhl. „Die Summe des Ganzen“ nimmt die Leser mit in Gespräche zwischen einem Priester und einem Mann, dem offenbar eine schwere Sünde plagt. Nach und nach wird klar: Es geht um Missbrauch, Obsession und die Liebe zu einem Jungen. Doch die Begegnungen im Beichtstuhl entwickeln sich anders als gedacht: Bald gerät der Priester selbst in den Sog der Fragen und Versuchungen, er wird fast süchtig nach den weiteren Bekenntnissen des Mannes.