
„Ich habe nicht Abstand gehalten“
Ich habe nicht Abstand gehalten. Ich war am 10. Oktober auf einem „Schweigemarsch“ in Berlin dabei. Die vermutlich den „Querdenkern“ nahestehenden privaten Veranstalter hatten darum gebeten, Masken zu tragen, die Abstände einzuhalten und keine Fahnen oder andere Parolen auf Plakaten oder T-Shirts zu tragen. Hier schreibe ich, was die Medien daraus machten – und wie…

Nicht Gott spielen
Hat ein junger Mann, dessen Freundin ihn gerade verlassen hat, das Recht sich zu töten und dazu Beihilfe zu erwarten? Ja oder Nein? Eine ähnliche Frage stellte Ferdinand Schirachs Entscheidungsspiel »GOTT« und geriet damit auf die schiefe Ebene.

Eine „Notfallzulassung“ ist kein Geschenk
Ein adventliches Wort geht durch die Lande: Vorfreude auf „das Geschenk“ – auf einen Impfstoff gegen COVID-19, der vielleicht sogar schon im Dezember zur Verfügung steht. Aber ist das wirklich ein „Geschenk“? Mir kommen Zweifel.

»Du hast es doch selbst gewollt!«
Der Scherbenhaufen in Köln ist groß: Kardinal Woelki hat den Betroffenenbeirat seiner Diözese instrumentalisiert, um vor der Öffentlichkeit die Entscheidung zu begründen, dass er einen bereits vorliegenden Aufklärungsbericht nicht veröffentlichen wird. Die Empörung gegenüber Personen ist verständlich, aber sie vernebelt auch den Blick für das dahinter liegende Problem.

Wie gehen wir mit dem Hass um?
Schon seit einiger lässt mich die Sorge um das Gesprächsklima in unserer Gesellschaft nicht los. Eine der großen Fragen, die sich dabei aufdrängt, lautet: Woher kommt der Hass? Darüber kann man viel Kluges sagen. Aber genauso wichtig ist die Erkenntnis: Hass steckt an.


