Frauen Kirche

Versöhnung  

»Mann und Frau sind beide Abbild Gottes«

Bestandsaufnahme: Wie ist das Frauenbild in der Katholischen Kirche – und woher kommt es?

„Mann und Frau sind beide Abbild Gottes und sind gleichgestellt“, sagt Prof. Dr. Ines Weber mit Blick auf die Bibel. Die Professorin für Kirchengeschichte und Patrologie an der Katholischen Privat-Universität Linz zeigt im Gespräch mit Ulrike Genter, stellvertretende Direktorin des Ludwigshafener Heinrich Pesch Hauses, wie sich Rollenverteilung und Geschlechtergerechtigkeit bis heute entwickelt haben. Und sie gibt Tipps, wie wir Einfluss auf die Geschlechtergerechtigkeit und damit auch auf das Frauenbild in der Katholischen Kirche nehmen können.

Wir alle sind Kirche. Wir alle sind aufgerufen, die entsprechenden Bilder, Rollenbilder und Visionen zu leben.


Ines Weber

Seit 2016 ist sie Professorin für Kirchengeschichte und Patrologie an der Katholischen Privat-Universität Linz (Österreich). Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Christentumsgeschichte des frühen Mittelalters und des 19. und 20. Jahrhunderts, Frömmigkeits- und Theologiegeschichte und die Geschichte der christlichen Erziehung. Darüber hinaus ist sie seit 2014 Leiterin des Projektes „Gute gesellschaftliche Persönlichkeitsbildung“ sowie als Trainerin im Bereich der Persönlichkeitsbildung für Schülerinnen und Studierende sowie der Hochschuldidaktik tätig.  
© Weihbold

Ulrike Gentner

ist Theologin und Pädagogin mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Erwachsenenbildung. Als stellv. Direktorin des Heinrich Pesch Hauses und Direktorin Bildung prägt sie die Katholische Akademie Rhein-Neckar. Zugleich leitet sie das Zentrum für Ignatianische Pädagogik, das Schulen im deutschsprachigen Raum berät und Leitungs- und Fachkräfte qualifiziert. Sie ist Trainerin für Leadership und Organisationsentwicklung, Referentin für ignatianische Spiritualität und Pädagogik sowie Autorin von Publikationen zu Politischer Bildung, Didaktik und Spiritualität.
heinrich-pesch-haus.de

Weiterlesen

09.03.2026 Sinn
Frau mit Hund

Das Tier in uns hören

Es gibt Tiere, die uns durchschauen, bevor wir überhaupt ein Wort gesagt haben. Ein Pferd spürt jede Spannung in unserem Körper – den Atem, der stockt, die Hand, die zu fest zieht. Ein Hund trägt die Stimmungen einer Familie mit, als übersetze er sie für sein Familienrudel: Angst, Freude, Streit, Nähe. Johann Spermann sagt: Von dieser Wahrnehmung innerer Regungen können wir Menschen sehr viel lernen.

weiter
24.02.2026 Versöhnung
Grillmeyer Erinnerung KZ

Erinnerung ist kein Ritual

Siegfried Grillmeyer war schon hundert Mal in der KZ-Gedenkstätte Dachau. Erst beim letzten Besuch hat er verstanden, was Erinnerung dort eigentlich bedeutet.

weiter
16.02.2026 Versöhnung

Was quält dich so?

Es passiert ganz leicht, dass wir angesichts von Krieg und Leid in der Welt in die Überforderung kommen und nicht mehr wissen, wie wir damit eigentlich umgehen können. Im schlimmsten Fall ist es so, dass wir die Menschen in unserem Umfeld aus dem Blick verlieren und nur noch verhärtet miteinander umgehen. Melanie Wolfers ist Ordensfrau und gibt in diesem Beitrag eine Frage mit auf den Weg, die so manche verfahren geglaubte Situation löst und uns wieder handlungsfähig macht.

weiter

This website stores cookies on your computer. These cookies are used to provide a more personalized experience and to track your whereabouts around our website in compliance with the European General Data Protection Regulation. If you decide to to opt-out of any future tracking, a cookie will be setup in your browser to remember this choice for one year.

Accept or Deny